Insel Großer Kirr

Insel Kirr

Salzwiesen, Bäche und tausende Vögel: Die Insel Kirr südlich von Zingst im Barther Bodden ist ein kleines Naturparadies. Die Insel erhebt sich nur wenige Meter über den Wasserspiegel, daher werden Teile der Insel regelmäßig überflutet. Küstenvögel finden ein vielfältiges Nahrungsangebot, weshalb Kirr einer ihrer wichtigsten Brutplätze an der gesamten deutschen Ostseeküste ist.


Flora und Fauna auf der Insel Kirr


Die Insel Kirr, eine Insel der Salzgräser mit weit verzweigten Buchten, ist ein Juwel für Vogelbeobachter und Naturliebhaber. Watvögel und Wasservogelarten wie Roter Ritter, Schwarze Uferschnepfe, Kampfläufer und Strandläufer finden hier ihre Brutplätze. Jedes Jahr im Herbst wird die Insel zu einem Rastplatz für Tausende und Abertausende von Kranichen, die ihren Weg nach Süden ziehen.


Die Geschichte der Insel


Die Besiedlung der Insel Kirr geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts bewirtschafteten die Bewohner vor allem Weiden auf der Insel.

Die Nutzung des Kranichhofs als landwirtschaftlicher Hof geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Im Laufe der Zeit wechselten die Pächter des Hofes und der letzte Bauer lebte bis zum Ende des 2. Weltkrieges auf der Kirr.

Die Insel wurde erstmals in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts touristisch genutzt. Das alte Bauernhaus ist zum Feriendomizil der Dresdner Verkehrsbetriebe geworden.

Anfang der 1970er Jahre erwarb die Deutsche Seereederei Rostock (DSR) den Kranichhof und führte ihn als Ferienobjekt weiter. Der Umfang des Gebäudes wurde um drei Bungalows erweitert, die heute vermietet werden.

Seit 1972 sind die ehrenamtlichen Ornithologen des Ornithologischen Vereins Halle/Saale (seit der Wiedervereinigung in Kooperation mit dem Nationalparkamt) dem Schutz der auf der Insel brütenden Sumpf- und Wasservögel sehr verbunden.


Lage auf der Karte


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